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10 mal fallen und 11 mal aufstehen

Auch wenn ich momentan in einer kleinen "Jobkrise" stecke, kann ich mich nicht beklagen...Ich versuche das beste aus meinem Leben zu machen. Ich habe Sachen erlebt, die nicht toll waren und ich habe Sachen erlebt, die super waren. Hat nicht jeder ein kleines Laster? Ich wurde eben dazu bestimmt. So what...

Das wichtigste ist, niemals aufzugeben. Ich denke, ich habe mich in dieser Zeit sehr verändert. Ich habe verstanden, was wichtig ist und was nicht. Es ist nicht wichtig 12 Stunden täglich zu arbeiten um ständig Lob und Anerkennung zu bekommen. Der körperliche Stress und vor allem der innerliche Stress macht den Menschen kaputt.

Natürlich gibt es noch Tage an denen ich denke "warum????". Erst neulich dachte ich an meine Schwester, die als Kleinkind gestorben ist. Ich habe mich gefragt, warum nicht sie weiterleben durfte und man mich nicht holen konnte. Manchmal fühle ich mich schlecht weil sich jeder um mich sorgt. Ich werde von der Liebe und von der Angst meiner Familie erdrückt. Vielleicht hätte ich längst aufgegeben, wenn diese in der schlimmen Zeit nicht da gewesen wäre...

Aber meistens habe ich gute Tage. Ich erfreue mich an meinem Leben, ich treffe mich mit Freunden und versuche nur das Schöne im Leben zu sehen...dies ist nicht immer einfach. Auch wenn ich seit einiger Zeit keinen Anfall mehr hatte und die Tabletten gut wirken, schleppt man das Monster im Gehirn mit sich rum. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht Angst hat, einen Anfall zu bekommen. Vielleicht vergeht diese Angst irgendwann? Vielleicht wird alles wieder gut aber ich habe mittlerweile begriffen, dass nichts mehr so sein wird wie es war.

15.6.15 21:50

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