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Neuer Job - neue Chance???

Durch Zufall bzw. durch Empfehlung meines Bruders bekam ich eine neue Stelle. Sie war zwar auf ein Jahr befristet aber es war trotzdem eine riessen Chance.

Hiermit möchte ich mich auch bei meinem Bruder bedanken, der ständig besorgt um mich ist, der mich vor allem schützen möchte und der mich immer unterstützt hat. Ich liebe ihn und ich liebe alle meine Brüder und vor allem meine Eltern. Dies würde ich ihnen direkt nie sagen denn ich bin auch oft genervt davon, dass sie sich ständig sorgen. Ich fühle mich eingeengt und schon eine Frage wie z. B. "wie geht's dir?" bringt mich auf die Palme. Es kommt mir vor, als wolle man mich ausquetschen...obwohl dies nicht so gemeint ist - aber wie gesagt, die Medikamente machen mich zum Monster und es fällt mir schwer, den Leuten zu danken die ständig an meiner Seite stehen...

Soooo eigentlich wollte ich ja von dem neuen Job berichten :-D

Es ging mir super, ich fühlte mich als würde mein Leben wieder einen Sinn haben. Ich freute mich jeden morgen auf die Arbeit und meine supertollen Arbeitskollegen. Ich hatte bisher keinen Job bei dem ich mich wohler fühlte und ich war mir sicher, dass ich hier für immer bleiben werde. War mein Gefühl richtig oder waren es mal wieder meine Gefühlsschwankungen die mich täuschten? Hhhhhmmmm 

15.6.15 20:42, kommentieren

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trauern oder nach vorne schauen?

Es ging ein paar Wochen bis ich mich wieder aufraffen konnte, die Sache in die Hand zu nehmen. Irgendwie war ich einfach nur froh, meinen Ex-Chef nicht mehr sehen zu müssen denn ich weiss wirklich nicht, was ich getan hätte. Ich hoffe, nicht verurteilt zu werden - aber ich hasse diesen Menschen heute noch :-(

Ein Bekannter empfiehl mir, mich mal bei der Invalidenstelle zu melden. Ich ging hin aber ehrlich gesagt hatte ich keine Hoffnung, dass mir geholfen wird. Wenn man Tag für Tag nur auf Arschlöcher trifft und wegen seiner Krankheit verurteilt wird - warum sollte man auch daran glauben, dass irgendjemand noch bereit ist, einem zu helfen???

Es war mir peinlich zu einer "Invalidenstelle" zu gehen. Bin ich invalide? Bin ich behindert? Ich dachte, man müsste im Rollstuhl sitzen, keine Beine, keine Arme haben, blind sein oder mit einer geistigen Behinderung geboren werden um als invalide bezeichnet zu werden. Ich bin wohl genauso naiv und unaufgeklärt wie die meisten...ich habe mir bis heute nicht eingestanden, dass einen auch eine kleine Epilepsie zum Invaliden machen kann. Man kann nicht in die Menschen hineinsehen doch es gibt viele behinderte Menschen, denen es man nicht ansieht...jeder hat sein Päckchen zu tragen. JEDER!!! Vielleicht ist es dein FB-Freund? Oder der Typ neben dir in der Strassenbahn? Die Frau im Zug die du verurteilst weil sie anders aussieht? Es kann jeder sein. Man sollte den Menschen kennenlernen bevor man sie verurteilt. Schon in der Schule lachen wir über Klassenkameraden weil wir sie "komisch" finden - ja ich gebe es zu, ich war auch so. Aber was wissen wir denn über sie? Wir finden sie einfach komisch und haben uns eine Meinung gebildet und fertig. Diese Krankheit hat mir geholfen, jeden Menschen gleich anzusehen. Jeder hat eine Chance verdient denn wir wissen nicht, was sie in ihrem Leben schon durchgemacht haben....

15.6.15 20:34, kommentieren